Maschinistentraining auf der Enßerswiese

4. August 2017
Übung/Ausbildung
Unsere Maschinisten trafen sich am Freitagabend zur monatlichen Übung. Unterstützt wurden sie von weiteren Kameraden und Jugendfeuerwehrlern. Es ging diesmal auf die Enßerswiese in Wendelstein. Löschaufbau und technische Hilfeleistung standen auf dem Programm. Laufende Fortbildung hält uns auf dem Laufenden.

Bei der monatlichen Übung standen zwei Themenbereiche auf dem Programm. Zum einen erfolgte ein Löschaufbau, bei dem die Schwarzach als Wasserquelle diente. Eine Löschgruppe kuppelte hierzu mehrere Saugrohre zusammen und ließ die Rohrleitung zu Wasser. Über die Fahrzeugpumpe eines Löschfahrzeuges wurde das Wasser gefördert und in die zwischenzeitlich ausgerollten Schlauchleitungen gepumpt. Unsere Maschinisten bedienten die Pumpvorrichtung am Fahrzeug. Am Strahlrohr erfolgte letztlich die Wasserabgabe. Ein System, das sich seit Jahrzehnten bewährt hat. Zügig aufgebaut, effizient und effektiv.

Vorteil ist hierbei, dass durch offene Gewässer große Wassermengen gefördert werden können. Nachteile ergeben sich allerdings auch. Der Aufbau kann durch örtliche Gegebenheiten erschwert werden. Der Aufbau ist umfangreicher, als eine Schlauchleitung schlichtweg an einen Hydranten anzuschließen. Dennoch zählt das Wasserfördern dieser Art auch in Zukunft zu den Grundtätigkeiten und Grundkenntnissen einer jeden Feuerwehr.

Im Anschluss ging es über zur technischen Hilfeleistung. Nun wurden unsere Maschinisten deutlich mehr gefordert. Übungsannahme war es, ein Fahrzeug aus der Schwarzach zu heben. Einsatz für unser neuestes Einsatzfahrzeug. Unseren Versorgungs-Lkw mit Kranaufbau. Maschinisten mit absolvierter Zusatzausbildung manövrierten mit viel Gefühl den Kran über den Betonklotz. Angehängt, galt es die zu hebende Last vorsichtig zu bergen.

Bei einem Einsatz kommen Faktoren wie Stress und Zeitdruck hinzu, die man nicht unterschätzen darf. Auch muss das Fahrzeug in die richtige Position gebracht werden. So ist es unabdingbar den Umgang mit dem Kran wie auch dem Fahrzeug sicher zu beherrschen. Technische Leistungsgrenzen und Reichweiten gilt es richtig einzuschätzen.

Doch die Aufgaben wurden souverän gemeistert, wie abschließend feststand. Laufende Fortbildung hält uns auf dem Laufenden.

 

Ihre Feuerwehr Wendelstein.

 

 

Bericht: M. Rahman