175 Einsätze absolvierte die Feuerwehr im vergangenen Jahr

22. Januar 2020
Verein Öffentlichkeitsarbeit
Mit 175 Einsätzen in und um Wendelstein verzeichnete die Feuerwehr einen Höchststand. Wir haben Katzen gerettet, leisteten Hilfe bei Verkehrsunfällen und löschten Brände. Auch Großeinsätze waren dabei, bei denen auch die umliegenden Feuerwehren und Hilfsorganisationen zur Unterstützung herbeieilten. Herzlichen Dank allen Kameradinnen und Kameraden und unseren Unterstützern! Wir haben an dieser Stelle das letzte Einsatzjahr einmal zusammengefasst.

Im Januar schliefen wir durch

Im Januar arbeitete die Feuerwehr Wendelstein 13 Einsätze ab, wobei es sich überwiegend um technische Hilfeleistungen handelte. Alarmiert wurden die Feuerwehrleute zwischen 08:30 Uhr und 22:42 Uhr. Nachteinsätze wurden nicht verzeichnet.

Bis Ende März verzeichneten wir bereits 47 Einsätze. Am 10. März brachte Sturmtief Eberhard Starkregen und Wind mit sich. Wir pumpten u.a. Keller aus und beseitigten umgefallene Bäume. 10 Einsatzstellen wurden teils parallel abgearbeitet.

 

Die Einsatzzahlen stiegen schnell

76 Einsätze waren es bis Ende Mai. Im April unterstützten wir wieder das Wendelsteiner Jazz und Blues Open. Wir kümmerten uns um die Verkehrslenkung und stellten die Sicherheitswache, damit die Veranstaltung stattfinden kann.

Bei einem Großeinsatz am 6. Mai wurden wir zusammen mit vielen weiteren Hilfsorganisationen alarmiert und in den Einsatz geschickt. Die Kräftesammelstelle wurde auf dem Feuerwehrhof eingerichtet. Auf der Autobahnbaustelle an der A 73 wurde eine Weltkriegsbombe gefunden. Sie musste durch eine Sprengung unschädlich gemacht werden. Letztlich lief jedoch alles reibungslos über die Bühne.

 

Der Sommer hatte es in sich

Die Sommermonate Juni, Juli und August gestalteten sich überaus arbeitsreich. Eine lange Trockenperiode und hohe Temperaturen ließen die Brandgefahr für die Vegetation in die Höhe schießen. So kam es am 25. Juli zu einem großflächigen Brand im Wald, nähe Sperberslohe. Neben weiteren Hilfsorganisationen, waren acht Feuerwehren im Einsatz, aber auch Landwirte die mit ihren Traktoren und Güllefässern große Mengen Löschwasser in den Wald brachten.

Aber auch darüber hinaus kam es zu vielen Alarmierungen, die ganz andere Tätigkeitsbereiche der Feuerwehr abdeckte.

Ende August hatten wir bereits 137 Einsätze erreicht. Zum Vergleich: Im vorherigen Jahr verzeichneten wir insgesamt 146 Einsätze und 2017 waren es nur 105 Einsätze, verteilt auf das ganze Jahr.

 

Das Jahresende zeigte sich entspannter

Zwischen September und Dezember beruhigte sich das nicht plan- und vorhersehbare Einsatzgeschehen. Dennoch waren wir weiterhin gefordert. Am 21. September wurden wir nicht nur per Funkmelder, sondern gleich per Sirene alarmiert. Gegen Mittag kam es zu einem Kellerbrand in einem Wohnhaus.

Dabei handelte es sich um ein sehr ernstes Einsatzszenario, da hier durch die Rauchentwicklung schnell der Fluchtweg für die Bewohner abgeschnitten werden kann. Auch Brände in Kellerräumen stellen für Feuerwehrleute ein hohes Risiko dar. Letztlich konnte der Brand gelöscht werden, ein Gebäudeschaden konnte dennoch nicht mehr verhindert werden. Wichtiger ist, es kamen keine Personen ernsthaft zu schaden.

Offenbar als Ausgleich für die fordernden Sommermonate gestaltete sich der Dezember besonders ruhig. Hier kam es nur zu vier Alarmierungen. Mit unseren eingeplanten Einsätzen am Weihnachtsmarkt und der traditionellen Jahresabschlussfeier der Kirchen und der Gemeinde im Altort wurden wir im Dezember insgesamt nur siebenmal tätig.

 

Das war nur die „halbe Wahrheit“!

Was hier nicht aufgeführt ist, sind unzählige Übungs- und Ausbildungsstunden. Darunter auch mehrtägige überörtliche Ausbildungen die einige Kameradinnen und Kameraden absolvierten.

Unzählige zusätzlich Dienste im Feuerwehrhaus, um alles in Schuss zu halten und die Ausrüstung zu warten. Unzählige Stunden, die im Rahmen der Vereinstätigkeit investiert wurden. Insbesondere die Sonnwendfeier spornt unsere Vereinsmitglieder alljährlich zur Höchstleistung an.

Wir sind nun gespannt auf 2020, das größtenteils noch vor uns steht. Der Feuerwehrterminkalender ist bereits mit vielen Veranstaltungen gespickt und die Einsätze, die sind bekanntlich nicht planbar. Wie heißt es so schön? …Wir berichten nach.

 

Ein ganz besonderer Dank gilt allen aktiven Kameradinnen und Kameraden und „Unterstützern“ der Feuerwehr. Ohne Ihren selbstlosen und ehrenamtlichen Dienst, könnte das uns bekannte System nicht funktionieren. Durch die Vielfalt unserer Dienstleistenden, welche wir in den Feuerwehren haben, wird das Feuerwehrspektrum ergänzt und gestärkt. Vielen herzlichen Dank dafür!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Wir hoffen auf ein allseits unfallfreies und erfolgreiches Jahr 2020. Große Herausforderungen stehen uns wieder bevor. Zuversichtlich packen wir dies an.

Herzliche Grüße

Christian Mederer

 

Ihre Feuerwehr Wendelstein

Bericht: M. Rahman